Unsere Philosophie und die Geschichte des Domes

 

 

Obwohl die erste geodätische Domestruktur eigentlich von Walther Bauersfeld 1912 als Kuppel auf dem Zeiss Gebäude in Jena entwickelt und gebaut wurde, so war es doch Richard Buckminster Fuller, der 30 Jahre später den geodätischen Dome bekannt machte und im Jahre 1954 das Patent dafür bekam. Internationale Aufmerksamkeit erregte Fuller mit seiner riesigen "Biosphäre" auf der Expo 67 in Montreal.

 

Fuller war nicht nur Architekt sondern schrieb auch mehrere Bücher u.a. "Operating Manual for Spaceship Earth" und "Synergetics". Außerdem war er auch Designer, Wissenschaftler und Forscher und verbreitete schon früh globale und kosmische Sichtweisen. Mit der Frage nach der „Integralfunktion des Menschen im Universum“ warf er die Frage nach dem Sinn menschlichen Lebens auf moderne Weise auf. Seine in späteren Jahren entwickelten Methoden und technischen Konstruktionen versuchen Minimalprinzipien in den Bereichen der Technik fortzuentwickeln, um damit zur Vermeidung des „kosmischen Bankrottes“ der Menschheit Mittel zur nachhaltigen Fortentwicklung unserer Zivilisation bereitzustellen.

Fuller selbst lebte auch in einem Domehaus. Allerdings verbreitete sich diese Anwendung seiner Idee nicht so sehr wie er sich das gewünscht hätte. Dennoch wurde gerade von alternativ Lebenden oftmals die etwas unpraktische runde Hausform den herkömmlichen vorgezogen.

Auch auf Festivals sind diese Domes immer mehr zu sehen, angefangen beim Burning Man Festival in der Wüste Nevadas, bei dem mittlerweile etliche Domebauer ihre eigenen Konstruktionen vorführen.

Die größten Domes die gebaut wurden sind der Fukuoka Dome mit 216m und einer Höhe von 55m, der Nagoya Dome mit 187m, der Tacoma Dome in Washington mit 161,5m und der Superior Dome der Universität Michigan mit 160m.

Erwähnen muß man auch das Eden-Project in Cornwall England, bei dem riesige geodätische Kuppeln zu einem enormen Komplex zusammen gefügt wurden.

Aufgrund der überragenden Stabilitätseigenschaften vor allem bei Starkwind und Erdbeben ist es nicht verwunderlich, daß auf der Amundsen-Scott Südpolstation auch einen Dome errichtet wurde.

Es sind gerade diese sehr guten Eigenschaften, die auch uns überzeugt haben diese Bauform weiter verbreiten zu wollen. Allerdings wollten wir von der doch sehr futuristisch und kalt anmutenden Bauweise mit Metallstangen wegkommen und können nun durch den natürlichen Baustoff Holz einen Dome anbieten, der eine viel wärmere und gemütlichere Atmosphäre ausstrahlt.

 

Es hat zwar einige Jahre Entwicklung gebraucht, aber nun haben unsere Domes die benötigten Starkwind sowie Schneelast Eigenschaften. Erhebliches an Gewicht kann vom Gestänge abgehängt werden; ohne Bedenken kann man auf der gesamten Struktur herumklettern.

 

Das Urbedürfnis des Menschen nach Schutz vor den Launen des Wetters und der Natur möchten wir mit diesen Zelten in einer Art befriedigen, die erholen und entspannen, aber auch beflügeln und inspirieren soll.

Unser Ziel ist es, Begegnungen und den Austausch von Menschen mit diesen Zelten zu ermöglichen und vielen eine schöne Zeit und angenehme Erinnerungen zu bereiten.

 

 

Len und Jo
Len und Jo